Project Description

Prozessoptimierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Umsetzung mit der Auswahl und Implementierung eines neuem ERP-Systems

Key Facts 

Branche: 
Chemie, Prozessfertigung

Simple: 
Prozessautomatisierung durch den Einsatz von  passender Business Software

Fast: 
24 Monate (von Auswahl bis Go-Live der gesamten Business Software)

Digital: 
Zentralisierte und automatisierte Prozesse

Lösung
ERP: ERP-Software: SAP ECC 6.0
ERP-Parner: Innovabee
EHS: EPOS
Versandsoftware: Heidler
DMS: ecspand von d.Velop
OCR: OCR von Abbyy
BDE/MES: TaMes und Rezeq von IT-Jun
Export/Compliance/WuP: Assistent/4 von AEB

Zusammenfassung
Mit dem heutigen Zendigma-Geschäftsführer Andreas Petz als Projektleiter wurde die komplette IT-Systemlandschaft des bayerischen Chemie-Konzerns von Grund auf erneuert. Das Ergebnis ist deutlich höhere Effizienz, viel weniger Reibungsverluste und besseres Zahlenmaterial als Grundlage des geplanten weiteren Wachstums.

Name
Chemie-Konzern

Branche
Chemie

Zahlen

  • gegründet 1972
  • über 800 Mitarbeiter
  • in 21 Ländern vertreten
  • über 3.000 Produkte
  • 250 Millionen Euro Umsatz

Produkte und Services
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb chemischer Produkte

Der Chemie-Konzern zählt zu den größten europäischen Herstellern von Areosolen und ist Innovationsmarktführer in verschiedenen Bereichen. Reinigen, pflegen, schützen, kleben und schmieren: Das Unternehmen liefert das komplette System chemisch-technischer und kosmetischer Produkte vom Wirkstoffkonzentrat bis zum fertigen Aerosol sowie individuelle Dienstleistungen rund um die Chemie.

Profil
Innovatives Familienunternehmen auf Wachstumskurs

Das Familienunternehmen mit Sitz in Bayern zählt zu den größten europäischen Herstellern von Areosolen. Mit seinen innovativen Entwicklungen und Systemlösungen rund um die Chemie, seinen zuverlässigen Produkten aus eigener Herstellung und einer internationalen Direktvertriebsorganisation bedient der Konzern mehr als 30.000 Kunden aus Automotive, Industrie, Handel und Drogerie. Der Konzern wächst seit langem überdurchschnittlich.

Eine Systemlandschaft, die rasches Wachstum unterstützt

Der Chemie-Konzern will seinen überdurchschnittlichen Wachstumskurs beibehalten. Die bestehende Systemlandschaft, deren ERP-Software seit rund 25 Jahren im Einsatz war, bremste jedoch die Entwicklung. Der Konzern wollte daher seine gesamte Systemlandschaft grundlegend erneuern.

Die neue integrierte Lösung sollte

  • Abläufe beschleunigen und Reibungsverluste abbauen
  • die Zusammenarbeit der Unternehmensbereiche fördern
  • Werks- und Bereichsdenken abbauen
  • besseres Datenbasis und bessere Analysen fürs Management bereitstellen
  • für eine neue Generation von Fachleuten attraktiv sein

Kurz: Es war eine Lösung gefragt, die künftiges rasches Wachstum unterstützen würde.

Schnell, gründlich – und von Anfang an mit Mehrwert

Das Team um Projektleiter Andreas Petz definierte die Anforderungen an die neue Lösung in einem 400-seitigen Lastenheft und prüfte Software-Anbieter. Die Wahl fiel auf die Branchenlösung Innovachem auf der Basis von SAP Business All-in-One.

Bei der Implementierung waren von Anfang an Key-User aus den einzelnen Fachabteilungen dabei.

Da der Chemie-Konzern möglichst schnell von den neuen Prozessen profitieren wollte, entschied das 35-köpfige Projektteam, dass zunächst nur die Kern-Funktionalitäten aufgebaut werden sollten.

Zunächst wurde Finance eingeführt, dann wurden parallel implementiert:

  • das neue Manufacturing Execution System (MES)
  • Share-Point-basierte Lösungen für Dokumentenmanagement und Rechnungseingang
  • die SAP-Module Vertrieb und Logistik im weiteren Werken
  • vollumfänglich SAP in der Zentrale

Es folgten:

  • Ausbau des Berichtswesen mit Business-Intelligence-Lösungen von SAP
  • Etablierung mobiler Logistikprozesse
  • Integration der deutschen Niederlassungen
  • Integration der internationalen Produktions- und Vertriebsstandorte

Prozess-Analyse und Auswahl der Software-Lösungen nahmen nur acht Monate in Anspruch, der gesamte Implementierungsprozess war innerhalb eines Jahres abgeschlossen.

Alle Abteilungen und Ebenen verbunden, Abläufe automatisiert

Finanz- und Anlagenbuchhaltung, Controlling, Vertrieb, Materialwirtschaft, Produktion, Qualitäts- und Rezepturmanagement sind lückenlos verzahnt und voll integriert.

Des Weiteren:

  • sind Geschäfts- und Fertigungsebene durch MES mit Echtzeiterfassung verbunden
  • werden Informationen dort erfasst, wo sie entstehen und sind sofort im gesamten System und in allen Prozessen verfügbar
  • automatisieren integrierte Best Practices Rezepturen-Verwaltung, Chargen-Verfolgung sowie das angebundene externe Gefahrgut-Deklarationssystem
  • sind operative Prozesse mit Prüf- und Planungsroutinen sowie Sicherheitsinformationen verzahnt
  • wurden unterschiedliche Datenquellen aus AS/400, Excel und SQL-Servern konsolidiert und in SAP und der integrierten Rezepturverwaltung überführt: standardisierte, homogene, zentrale Stammdaten im neuen SAP sind Basis für effiziente Prozesse und Reporting

Effiziente Abläufe, bessere Analysen

Die täglichen Arbeitsabläufe sind wesentlich effizienter geworden. Das Management verfügt nun über aussagekräftige, aktuelle Kennzahlen als Entscheidungsgrundlage für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens.

Die Systemlandschaft fördert weiteres Wachstum durch:

  • effizientere Auftragsprozesse, da jederzeit verlässliche Auskünfte zu Lieferzeiten, Rezepturen oder offenen Posten bereitstehen
  • sichere Produktion, da alle relevanten Daten in der Rezeptur-Verwaltung versammelt sind
  • integrierte Arbeitsvorbereitung und Disposition, durch die Aufträge auf Knopfdruck vorgezogen oder zurückgestellt werden können
  • weniger Fehler, da keine redundante Datenhaltung oder zeitverzögerte Eingaben mehr nötig sind

automatisch erfüllte Compliance-Vorgaben, beispielsweise durch automatische rechtskonforme Deklarierung von Gefahrgut beim Versand und Export

Weiter überdurchschnittliches Wachstum

„Mit der integrierten Lösung kann der Konzern die Wachstumsanforderungen der Zukunft erfüllen.“
Andreas Petz, Projektleiter und heute Geschäftsführer Zendigma

„Weiterem Wachstum des bayrischen Chemie-Konzern steht nichts mehr im Weg.“
Geschäftsführer